Über CISCOS

Im Fokus des Projekts CISCOS stehen aktuelle Herausforderungen für die Akteure des Feldes der Hilfen für Menschen mit Behinderungen. Von zentraler Bedeutung ist dabei vor allem die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung, aber auch die Disabilty Strategy 2010-2010 der Europäischen Union. Beide Dokumente formulieren den Anspruch eines „Paradigmenwechsel“ in den Hilfen für Menschen mit Behinderungen. Ziel ist dabei eine Abkehr von medizinisch bzw. karitativ dominierten Modellen von Behinderung und eine Orientierung an einem menschenrechtlichen Modell („Inklusionsparadigma“).

Die zurückliegenden Veränderungen im Feld der Hilfen für Menschen mit Behinderungen haben bei kommunalpolitischen Verantwortlichen sowie Einrichtungen und Diensten für den Personenkreis zu großen Unsicherheiten geführt. Beide Gruppen sehen sich mit veränderten Rahmenbedingungen konfrontiert, die nach neuen Formen intersektoraler Kooperation und nach neuen konzeptionellen Antworten verlangen.

Im Rahmen des CISCOS-Projekts wird ein multinationales Fortbildungscurriculum entwickelt, dass sich an Vertreterinnen und Vertreter von Einrichtungen und Diensten, Kommunen sowie Studierende an Universitäten richtet. Dem Projektkonsortium gehören Organisationen aus neun europäischen Ländern an.